Screeningzentrum Sachsen
Signet des Universitätsklinikums Teil 1
 
Screeningzentrum Sachsen
 

Datenerfassung

Versichertendaten der Mutter:

  • Name, Vorname
  • Geburtsdatum
  • fünfstellige Krankenkassen-Nummer
  • Versicherten-Mitgliedsnummer

Diese Angaben werden in maschinenlesbarer Form für die Abrechnung der Screening-Fallpauschale gemäß Sächsischer Finanzierungsvereinbarung mit den Gesetzlichen Krankenkassen benötigt und sollen daher aus der Chipkarte eingedruckt oder in Blockschrift in das Versichertenfeld links oben eingetragen werden.
Bei Privatversicherten muss die Kostenübernahme durch die Unterschrift der Mutter auf der Testkarte dokumentiert sein. Die Angabe einer gültigen Adresse und Telefonnummer der Eltern ist wichtig für eine eventuelle schnelle Benachrichtigung!

Daten zum Kind:

Bitte in Blockschrift

  • Name, Vorname
  • Geburts- und Abnahmedatum (vor der vollendeten 36. Lebensstunde auch Uhrzeiten)

in den betreffenden Feldern eintragen. Bei Frühgeborenen bzw. kranken Neugeborenen teilen Sie bitte Gestationsalter und Gewicht sowie Besonderes (s.o.) mit, um eine differenzierte Befundbewertung zu ermöglichen. Die Geburtenbuch-Nummer dient der Kontrolle der Erfassungsrate.

Probenentnahme und -versand

In der Verantwortung des Einsenders liegen gemäß Richtlinie des GBA: die eineindeutige Probenzuordnung zum Neugeborenen (§ 9)

  • die zeit- und sachgerechte Probenentnahme (§ 8)
  • die vollständige Dokumentation auf der Testkarte und im Kinderuntersuchungsheft (§9)

Wie auf der Testkarten-Rückseite beschrieben, soll das durch laterale Fersenpunktion gewonnene Kapillarblut frei auf die Markierungen des Probenteils der Testkarte getropft werden. Es müssen alle markierten Kreise durch einmaliges Betropfen von einer Seite vollständig ausgefüllt werden, wobei auch die Rückseite vollständig durchtränkt sein muss. Auch Venenblut kann aufgetropft werden. Dabei dürfen keine Zusätze (z. B. EDTA- oder Heparin-beschichtete Kapillaren) verwendet und keine Verunreinigungen wie Desinfektions- oder Pflegemittel auf die Testkarte gelangen. Nach der Blutentnahme muss die Probe ohne Verwendung von Wärmequellen getrocknet werden (siehe Beeinflussung bei den Untersuchungen GALT, BIO).

Anschließend ist die Testkarte ohne Folienhülle am Abnahmetag in das Untersuchungslabor zu schicken. Die Laboradresse, geeignet für Fensterbriefumschläge mit Langformat, befindet sich ebenfalls auf der Rückseite der Testkarten. Gleichzeitig sollen Abnahmetermin, Probenversand und Untersuchungslabor gemäß der Screeningrichtlinien im Untersuchungsheft des Neugeborenen (gelbes Vorsorgeheft) dokumentiert werden. Dafür erhalten Sie entsprechende Etiketten zu jeder Testkarte. Bei schlechter Probenqualität sollte nicht abgewartet werden, ob die Probe vom Labor unbeanstandet untersucht wird. Die Blutentnahme muss in diesem Fall ohne Zeitverzug wiederholt werden.

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    0351 / 458 5230

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    0351 / 458 3988

    Leipzig Stoffwechselscreening:
    0341 / 97 26274

    Leipzig Hörscreening:
    0341 / 97 21888

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